Reisetagebücher

Die Orte unserer Carrés

Bevor sie Carrés wurden, waren sie Orte. Sechs Reisetagebücher, um sie so zu entdecken, wie wir sie erträumt haben.

01
Zermatt, Wallis · 3 Min. Lesezeit

Zermatt, am Fuß des Matterhorns

Nach Zermatt fährt man nicht mit dem Auto. Man fährt mit dem Zug hinauf, in ein Tal, das immer enger wird, und steigt auf einem Bahnsteig aus, von dem aus man zunächst nichts sieht. Dann, an einer Straßenecke, erscheint die Pyramide des Matterhorns, allein, wie auf die Dächer gesetzt.

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02
Genf · 3 Min. Lesezeit

Genf, die Stadt am Wasser

Genf entdeckt man vom Wasser aus. Über der Bucht kreisen Möwen um die Raddampfer, die Quais ziehen sich unter den Platanen hin und bei klarem Wetter zeichnet sich der Mont Blanc über den Dächern ab. In der Mitte steigt eine weiße Fontäne zum Himmel.

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03
Engadin, Graubünden · 3 Min. Lesezeit

Das Engadin, wenn die Seen gefrieren

Auf über 1 800 Metern reiht das obere Inntal seine Seen wie eine Perlenkette auf: Sils, Silvaplana, St. Moritz. Im Winter frieren sie so tief zu, dass man darauf geht, Ski fährt und sogar Pferderennen veranstaltet.

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04
Amalfiküste, Kampanien · 3 Min. Lesezeit

Die Amalfiküste, Stufe um Stufe

An der Amalfiküste geht man nie auf ebener Erde. Die Dörfer klammern sich an die Felswand, die Häuser stapeln sich in Weiß, Rosa und Ocker, und alles ist durch Treppen verbunden. Im Sommer quellen die Bougainvilleen über die Mauern und das Meer unten wechselt zu jeder Stunde sein Blau.

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05
Barcelona, Katalonien · 3 Min. Lesezeit

Barcelona, Gaudís gebrochenes Mosaik

In Barcelona hat das Mosaik die Kirchen verlassen und ist auf die Straße gestiegen. Es bedeckt Bänke, Dächer, Schornsteine, ganze Fassaden. Man verdankt es vor allem einem Architekten, Antoni Gaudí, und einer Technik, die er berühmt gemacht hat: dem Trencadís.

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06
Ravenna, Emilia-Romagna · 3 Min. Lesezeit

Ravenna, Hauptstadt der Mosaiken

Von außen sind die Kirchen Ravennas schlichte Backsteinbauten, fast bescheiden. Man öffnet die Tür, und das Gold erscheint: ganze Gewölbe aus Steinchen, Prozessionen von Heiligen, Sternenhimmel, vor fünfzehn Jahrhunderten gelegt und noch immer unversehrt.

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