Goldenes Glasdach im Stil des ModernismeMaryna Svistunova unter einem GlasdachModernistische Fassade in Barcelona zur blauen StundeTrencadís-Bank im AbendlichtSäulenwald im Licht der KirchenfensterMaryna an ihrem Tisch mit Skizzenbuch und Mosaiksteinchen
Die Gründerin

Maryna Svistunova

Eine Leidenschaft für das Schöne, genährt von Kunst, Musik und Architektur. Und eine Stadt, Barcelona, in der das Licht durch das Glas fällt wie eine Partitur.

Scrollen
I
Der Blick

Überall das Schöne sehen

Maryna betrachtet die Welt, wie man durch ein Museum geht: eine Fassade, eine Melodie, das Licht auf einem Stein. Sie bleibt dort stehen, wo andere vorbeigehen. Jede Begegnung hinterlässt in ihr eine Farbe, einen Rhythmus, eine Idee.

II
Barcelona

Die Stadt, die sich wellt

Sie hat in Barcelona gelebt. Dort wellen sich die Mauern, die Balkone der Casa Batlló gleichen Masken, und Keramik schmückt die Fassaden wie Juwelen. Die Schönheit ist dort nicht in Museen eingeschlossen: Sie ist auf der Straße, über den Köpfen, unter den Schritten.

III
Gaudí

Scherben, die singen

Besonders inspiriert hat sie die Architektur von Gaudí. Im Park Güell wellt sich eine lange Bank über der Stadt, bedeckt mit Trencadís: Scherben zerbrochener Keramik, jede für sich unvollkommen, vereint zu einem lebendigen Ganzen. Gaudí hat Barcelona geprägt, und er hat ihren Geist geprägt.

IV
Das Licht

Wenn Licht zu Musik wird

In der Sagrada Família verzweigen sich die Säulen wie Bäume, und die Kirchenfenster malen den Stein in Farben, die sich mit den Stunden wandeln. Im Palau de la Música Catalana schwebt ein goldenes Glasdach über den Musikern. Kunst, Musik und Architektur antworten einander, wie in ihrem Kopf.

V
Die Idee

Seide, komponiert wie ein Mosaik

Aus diesen Begegnungen entstand eine Gewissheit: Seidencarrés so zu entwerfen, wie man ein Mosaik legt. Tausende Steinchen, jedes an seinem Platz, um einen Ort, ein Licht, ein Gefühl zu erzählen. So entstand MINERINO.

„Kunst, Musik und Architektur haben in meinem Kopf viele Ideen entstehen lassen.“
Maryna Svistunova
Barcelona auf Augenhöhe

Drei Orte, ein Gefühl

Maryna Svistunova auf dem Passeig de Gràcia vor der Casa Batlló
01 · Passeig de Gràcia

Das Haus, das atmet

Gaudí hat die Casa Batlló zwischen 1904 und 1906 umgestaltet. Kaum eine Linie ist dort gerade: Die Balkone gleichen Masken, das Dach dem Rücken eines Drachen mit Schuppen aus Keramik. Man betrachtet sie nicht, man liest sie, von unten nach oben.

Maryna auf der Trencadís-Bank im Park Güell
02 · Park Güell

Eine Bank mit Blick aufs Meer

Auf dem großen Platz des Parks schlängelt sich eine Bank über rund hundert Meter, ganz mit Trencadís verkleidet. Barcelona liegt ihr zu Füßen, das Mittelmeer schließt den Horizont. Jede Scherbe wurde von Hand gesetzt, und keine gleicht der anderen.

Maryna im Licht der Kirchenfenster der Sagrada Família
03 · Sagrada Família

Ein Werk, das noch wächst

Die 1882 begonnene Basilika beschäftigte Gaudí mehr als vierzig Jahre und ist bis heute nicht vollendet. Im Inneren gleitet das Licht der Fenster über den Stein und wechselt mit den Stunden die Farbe. Man kommt für eine Besichtigung und geht mit einer Farbpalette.

Der Trencadís

Zerbrechen, um neu zu fügen

Der Trencadís entsteht aus zerbrochener Keramik: Fliesen, Teller, Scherben in allen Farben, von Hand in den Mörtel gesetzt. Kein Fragment ist vollkommen, erst ihr Zusammenspiel macht das Werk.

Maryna hat diese Lehre bewahrt. Jedes MINERINO-Carré ist ein Mosaik aus Tausenden Steinchen: aus der Nähe Farbsplitter, aus der Ferne ein Garten, eine Küste, ein Licht.

Maryna unter dem Glasdach des Palau de la Música CatalanaMaryna am Flügel in einem modernistischen Salon
Die Musik

Unter einer Sonne aus Glas

Im Palau de la Música Catalana, eröffnet 1908, senkt sich ein großes Glasdach in Gold und Blau von der Decke wie eine umgekehrte Sonne. Tagsüber ist der Saal in natürliches Licht getaucht.

Die Musik

Komponieren wie eine Melodie

Die Musik gehört zu Marynas Leidenschaften. Eine Melodie entsteht Note für Note, ein Mosaik Steinchen für Steinchen. Ihre Carrés folgen derselben Regel: ein Rhythmus, Atempausen, eine Farbe, die wiederkehrt wie ein Refrain.

Von der Skizze zur Seide

Der Weg eines Carrés

01

Die Skizze

Alles beginnt in einem Skizzenbuch: eine Fassade, ein Garten, ein Licht, in Farben festgehalten, bevor sie verblassen.

02

Die Komposition

Das Motiv wird Steinchen für Steinchen gelegt, tausendfach, bis das Ganze atmet.

03

Die Seide

Der Entwurf wird in Italien auf ein Seidencarré von 90 × 90 cm gedruckt, das jede Nuance bewahrt.

04

Die Box

Jedes Carré kommt in seine Box, mit Seidenpapier und nummerierter Karte.

Maryna entfaltet das Carré L'Étang de Gaudí im Licht des Ateliers
Die Seide

Der Augenblick, in dem der Entwurf lebendig wird

Solange das Carré gefaltet ist, bleibt es ein Versprechen. Man muss es nur im Licht entfalten, und die Tausenden Steinchen hören auf, Scherben zu sein: Der Reiher richtet sich auf, das Wasser bewegt sich, die Lotusblüten öffnen sich. Jeder MINERINO-Entwurf ist für diesen Augenblick komponiert.

L'Étang de Gaudí, Seidencarré 90 × 90 cm
Mediterrane Keramikterrasse mit Blick aufs MeerMaryna auf einer Terrasse am Mittelmeer, das Carré Le Jardin Catalan um den Hals geknotet
Das Mittelmeer

Ein Licht, das die Kollektion durchzieht

Das Mittelmeer zieht sich durch die ganze Kollektion: das goldene Licht der Terrassen, die bemalten Fliesen, die Gärten und Küsten. Von den Alpen bis zu den Gärten Barcelonas ist jedes Kapitel eine Reise.

Le Jardin Catalan, am Mittelmeer geknotet.
Die Kollektion

Eine Reise in wenigen Zahlen

24Seidencarrés
6Kapitel
90Zentimeter Seitenlänge
1nummerierte Karte in jeder Box
Porträt von Maryna Svistunova
Maryna Svistunova, Gründerin von MINERINO.
„Gaudí hat Barcelona geprägt. Er hat auch meinen Geist geprägt.“
Maryna Svistunova
Barcelona in der Kollektion

Was die Stadt in der Seide hinterlassen hat

MINERINO

Das Licht ihrer Reisen, auf Seide gebracht